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Arbeitsschuhe in Klassen geteilt

Auf Grund von unterschiedlichen Anforderungen an die Sicherheit der einzelnen Arbeitsschuhe und Berufschuhen, werden diese in verschiedene Sicherheitsklassen eingeteilt.

Die Arbeitsschuhe sind in der Regel mit einer Schutzkappe zum Schutz der Zehen vor fallenden Gegenständen oder Quetschungen ausgestattet. Das Material kann Alu, Stahl oder auch Kunststoff sein. Die Belastbarkeit der einzelnen Sicherheitsklassen liegt fast einheitlich bei etwa 200 Joule. Der Schuh im Allgemeinen besteht meist aus einem Leder Material, die Sohle ist aus Gummi oder PUR in säure- und ölresistenter Ausführung.Die Ausführung des Schuhs ist meist ein Stiefel oder knöchelhoher Halbschuh. Aber auch Modelle mit offener Ferse oder Sandalenart sind erhältlich.Es werden die Einteilungen in die Klassen SB, S1 bis S5 gemacht, sowie darüber hinaus noch zusätzliche weitere Ausführungen.

Mit der Klasse SB wird auf eine Grundausstattung hingewiesen, die aus Zehenschutz und einer Stossfestigkeit von 200 Joule besteht.In der Sicherheitsklasse S1 wird über die Grundausstattung hinaus noch ein geschlossener, antistatischer Fersenschutz vorgesehen. Bei der Klasse S2 sind die Arbeitsschuhe zusätzlich noch wasserdicht ausgeführt. Die Klasse S3 beinhaltet die vorherigen Klassen und hat dazu noch eine profilierte Sohle und einen Durchtrittschutz.

Mit Schuhen der Klasse S4 hat man die Grundausstattung und ein zusätzliches Energieaufnahmevermögen im hintern Bereich. In der Klasse S5 hat man neben dem Schutz der S4 noch den Durchtrittschutz der Schuhsohle inklusive. Je nach Anforderung an den Arbeitsbereich werden die entsprechenden Klassen ausgewählt. Im gewerblich-industriellen Bereich werden in der Regel die Klassen S2 und S3 eingesetzt. Weitere Anforderungen an Arbeitsschuhe kann eine Wärme- oder Kälteisolierung sein, oder auch Rutschhemmung. Die Sicherheit für Ihre Füße wird in den entsprechenden Vorschriften festgehalten, und sollte in jedem Fall eingehalten werden.